Sonntag, 12. Mai 2013

Rhabarber-Erdbeer-Marmelade

Es ist wieder MARMELADENSAISON!!! :)

Ich bin ein großer Marmeladen-Fan, und mein Mann auch. In den vorigen Jahren haben wir 3-4 verschiedene Marmeladen gekocht in den Sommerzeiten, meistens Erdbeer, Sauerkirche, Aprikose - aber davon sehr viel, mindestens 10-15 Gläser pro Sorte. Dieses Jahr machen wir es anders: wir machen sehr viele verschiedene Sorten, aber kleine Mengen.

Heute habe ich Rhabarber-Erdbeer Marmalade gekocht. Es ist wirklich einfach und super lecker, ich zeige euch, wie es geht.

Für 2-3 Gläser brauchen wir 1 kg Rhabarber und 0,5 - 1 kg Erdbeeren. Zuerst wasche ich die Zutaten, und schäle ich den Rhabarber. (Ganz einfach: den äußersten Schicht mit einem Messer runterziehen.) Wichtig: kaputte Früchte, oder Teile unbedingt wegschmeißen/ausschneiden, sonst geht die fertige Marmelade kaputt.


Danach schneide ich den Rhabarber und die Erdbeeren in kleine Scheiben, und es kommt in einen Topf. Ich empfehle den rostfreien, einfachen Stahltopf, dieser ist einfach zu putzen, wenn unsere Marmelade vielleicht ein bisschen anbrennt, oder sowas. :)



Wir kochen es, bis es zusammenfällt und weich wird. Dann mixen wir es mit einem Mixer. (Im allgemeinen mixe ich nicht, aber bei dem Rhabarber ist es besser, meiner Meinung nach, weil es große Fasern hat.) 




Jetzt kann der Zucker rein - ich gebe keine Menge an, man soll es nach Geschmack süßer machen. :) Rhabarber ist etwas sauerer, also bißchen mehr kann rein. Ich mag übrigens nicht, wenn die Marmalade nach Zucker schmeckt, ich möchte den Früchtengaschmack fühlen, also ich koche es mit wenig Zucker. Bei normalen Marmelade sind Gelierzucker unnötig, aber zu einem Jam ist es perfekt. 
Danach kochen wir noch 5-10 Minuten lang, und dann kann die Soße in die Gläser kommen! Wichtig ist nur, daß die Gläser wirklich sauber sein müssen, sonst wird unsere Marmelade nach ein paar Wochen/Monaten einfach kaputtgehen. Achtung: es ist sehr heiß!!! Also sei immer sehr-sehr vorsichtig!
Am Ende tue ich noch ein kleines bißchen Salizyl rein, damit es bestimmt lange hält. (Man kann auch ohne, aber auch meine Oma hat es schon immer so gemacht, ich denke, es schadet nicht.)



Folie darauf, mit Gummiband binden, fertig. Jetzt kommt der Dunst! (nennt man es so auf Deutsch?) Also, die Marmelade soll langsam (wirklich langsam!) kühlen. Dazu sollen wir die schön bedecken, in der Wärme halten. Nimmt eine warme Decke, und ein Küchentuch (damit es bestimmt nich schmutzig wird, wenn etwas passiert), und so kann es an eine warme Stelle kommen. Bei uns ins Wohnzimmer, dort ist es genug warm. (Nicht auf die Sonne stellen! Das wäre zu warm! :) )
Ich hülle die in die Decke ein, und fertig! Ich habe einen Zettel darauf geklebt, damit mein Mann auch weiß, was darunter ist. :DD



Nach 1-2 Tagen ist es kühl, dann kann man einen Kleber daraufkleben, Typ und Jahr daraufschreiben und in den Speisekammer/in den Keller bringen.

Andere Sortenidee (am Mittwoch schon gemacht, schmeckt echt lecker): anstatt Erbeeren 100-200 gramm Heidelbeeren verwenden.

Viel Spaß!

Lilli




Samstag, 11. Mai 2013

Knoblauchpüree

Knoblauch ist etwas, was man richtig häufig in der Küche braucht. Er passt gut zu Pasta, verschiedene italienische Gerichte, zu Fleichgerichte, zu Marinaden, und manchmal einfach auf dem Toast. Den getrockneten Puderform mag ich überhaupt nicht, deshalb habe ich mein eigenes Püree entwickelt.

Dazu braucht man:
Knoblauch
Öl
Geduld für Schälen :DD

Man könnte es natürlich in kleineren Portionen machen, aber ich mache es lieber auf einmal: ich kaufe mindestens 1 kg Knoblauch (deutsch oder ungarisch, aber chinesiche geht überhaupt nicht, es hat gar kein Geschmack, also passt auf). Dann putze/schäle ich die - na ja, das dauert ein paar Filme lang. :D

Dann haben wir eine große Menge Knoblauch:




Nach dem ordentlichen Waschen kommen die Knoblauchzehen in die Mixermaschine (oder wie heißt es eigentlich? Schnittmaschine?) Zuerts ein bißchen natur pur, dann mit ungefähr 1, höchstens 2 Esslöffel Öl so lange mixen, bis unser Püree entsteht.



Am Ende kommt das Püree in saubere Gläser:


Püree gut runterdrücken (damit keine Luft im Glas bleibt), Deckel drauf und fertig! Die Gläser kommen in den Kühlschrank, dort kann man die monatenlang aufbewahren. Natürlich, ohne Konservierungsstoffe. Wichtig ist nur, daß wir bei der Dosierung immer mit sauberem Löffel in das Püree greifen, sonst geht es kaputt.


Lilli


Freitag, 10. Mai 2013

Mein kleiner Garten - auf dem Balkon

Wir waren schon immer große Fans von Garten - obwohl wir noch nie ein Haus mit Garten hatten. :) Also jetzt, wenn es endlich wieder schöner Frühling ist, könnten wir wieder für unsere Leidenschaft leben, und einen wunderschönen Balkongarten schaffen.

Wie fängt man damit an? Man soll ausdenken, worin die Pflanzen kommen. Das war kein Problem, wir haben supercoole Blumenhalter. Die haben ein doppeltes Unterteil, so kann man an der Ecke Wasser daringießen - perfekt. :) Danach soll man die Blumenhälter auf die Balkonschranke fixieren - das ist Männersache, damit habe ich also gar nichts zu tun. :DDD Sehr schön finde ich die runde Halter, die man in der Mitte auf die Schranke fixieren kann. Sieht echt toll aus, und ist richtig einfach zu behandeln. (Der Hamma sind aber die pinke Blumenhalter! :D )

Dann soll man sich entscheiden: was für Pflanzen möchte ich dieses Jahr haben? Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, von der Gemüse bis zu den Rosen - es liegt nur an euch, was ihr gerne sehen/essen möchtet. Dieses Jar haben wir in dem Küchenfenster Petersilien, Basilikum, Schnittlauch und Minze gepflanzt. Die erste Drei wachsen super, die Minze ist noch etwas faul, aber wir warten geduldig.


In den runden Halter sind Blumen - na ja, und hier kommt das Problemchen: ich habe die Tüten weggeschmissen, also ich habe jetzt fast keine Ahnung, welche Blumen ich gesät habe. Aber egal, die werden Bestimmt sehr schön!


Wir haben noch folgende Gemüsen gesät: Radieschen, Cukkini, Kürbis (nicht fürs Essen, sondern diese coole Mini-Kürbisse fürs Deko), Lauch, Tomaten, Paprika, Feldsalat. Wahrscheinlich sollen wir von den Tomaten auch Setzlinge kaufen, von den Samen geht es sehr langsam, es ist nicht genug warm.

Am Anfang

Kürbis (?) und Radieschen am Anfang

Kürbis (?) und Radieschen jetzt

Wahrscheinlich Cukkini und irgendetwas :D (Feldsalat?)

Keine Ahnung :D vielleicht Lauch - oder nicht.

Radieschen noch einmal, und Paprika

Ausserdem haben wir noch Singrüne (noch von Ungarn mitgebracht) und Gartenheidelbeere. 

Singrüne und eine umgepflanzte Zimmerplanze :)

Heidelbeerblüte :)

Ich möchte noch gerne Lavendel haben, die haben eine wunderbare Duft - und das wäre super für den Kleiderschrank auch. Und eine Hortensie - die sind ja fantastisch! 

Wenn wir einmal einen großen Garten kriegen - OMG, das würde der Hamma! ;-)

Lilli


Samstag, 27. April 2013

Lángos

Am Donnerstag habe ich eine typische ungarische Leckerei zubereitet: Lángos. Ich denke, fast jeder kennt es, zBs. in diesem Form:


Gut zu wissen: mit Salami und sowas ist es überhaupt nicht ungarisch ;-) Wir essen es mit Knoblauch / Sauerrahm / geriebene Käse. Oder manchmal mit Marmelade. Aber wie macht man überhaupt ein Lángos?

Die einfachste Variante ist die folgende:

Zutaten:
400ml Kefir
2 Eier
30 g frische Hefe
2 TL. Salz
500g Mehl

Zubereitung:
Von diesen Zutaten kneten wir einen klebrigen Teig. Es soll gar nicht hart sein, und gar nicht so fest, wie bei einem Kuchen. Danach komm es in den Kühlschrank, für mindestens 3 Stunden. Ich vorbereite den Teig am Abend, und dann essen wir es zu Mittag, oder zu Abend am nächsten Tag.


So sieht der Teig vor dem Backen aus.


Zu dem Braten braucht man reichlich Fett (Planzenöl) in eine Pfanne. Sehr gut aufhitzen, dann kommt den Teig darin: mit nassen Händen nehmen wir ein bißchen Teig von dem Ganzen, formen einen Lángos (soll nicht groß sein, ungefähr wie unser Handteller), und legen vorsichtig in dem heißen Öl. Beide seiten schön goldig backen, und fertig.



Knoblauch: man nimmt ein bißchen Knoblauchpüree (oder frischer Knoblauch ist auch ganz OK), und mischt mit ein bißchen Wasser - so kann man es einfach auf den Lángos streichen.


Und genau so sieht der tradizionelle Lángos aus. :)
Guten Appetit!

Lilli

Sonntag, 21. April 2013

Genießt den Sonntag! - 9.


Hallo Mädels,


schon lange nicht geschrieben, aber ich hatte ja wirklich viel zu tun. :) Zuerst war ich ein paar Tage lang daheim, in Ungarn - superschönes Wetter gehabt, ein cooles Thermalbad besucht, in dem Zoo gebummelt - war herrlich. Mit der Familie und Freunden getroffen, und unglaublich viel gegessen. :D

Danach haben wir unser Schlafzimmer fertiggemacht (Bericht kommt bald, mit viele DIY-Ideen und Fotos), und dann diese Woche fleißig gearbeitet.

Leider gibt es hier am Wochenende kein Grillwetter - aber hoffentlich bald können wir auch unseren neuen Grill genießen!



Essen der Woche: Fisch, Fisch und Pogácsa (Salziges Snack auf ungarischer Art)

Getränk der Woche: Weinschorle

Film der Woche: Tintenherz, und etwas Retro: Der weiße Hai 2 :DD

Buch/Zeitung der Woche: Sachen machen von Isabel Bogdan; Wienerin (gekauft in Österreich, tolle Zeitung)

Program der Woche: mit dem Roller (Scooter) zur Arbeit gehen - so mahct der Morgen viel mehr Spaß

Erfahrung der Woche: zu viel Mama-Speisen zu essen - und gleich kommt das Fett auf den Bauch zurück :( Also: trainieren, trainieren, trainieren!


Budapest-Zoo: Baby-Ziegen! Sie waren soooo weich!

Budapest-Zoo: die Mama-Ziegen waren auch sehr nett!

Budapest-Zoo: 4 Baby-Löwen

Dorade Royal

Schlafzimmer

Regenbogenforelle

Pogácsa :D

Frühling auf dem Balkon

Knoblauch

Radieschen auf dem Balkon


Montag, 1. April 2013

Osterdeko 2. und Osteressen

Und heute können wir noch zu Hause bleiben! Ich liiiiiebe die Feiertage. :D

Dieses Jahr haben wir geschafft, etwas Osterdeko auch zu machen. Nur ein kleines, weil Osterbaum hatten wir nicht - aber nächstes Jahr werde ich das noch besser und spektakulärer machen. ;-)


zu spät fotografiert - mein Mann hat schon entdeckt, wie gut die schmecken :D






Retro-Deko von unserer Kindheit

Das Osterabendessen war sehr lecker! Mmmmm.... Wir haben verschiedene Schinken, Käse, Lachs, Pastete gegessen, und dazu ein selbssgemachtes Kuchen (Milchbrot?). Getrunken haben wir Rotwein (Chianti) und Weinschorle aus Rosé. Das Dessert war Créme brulet - das habe ich leider vergessen zu fotografieren.














 
Genießt den letzten Ostertag!

Lilli